Im Frühjahr fängt die Gartensaison an. Bäume und Sträucher sollten zurückgeschnitten werden, Unkraut sollte gejähtet werden und wer sich an einem satten grünen Rasen erfreuen möchte, muss den Grundstein dafür im Frühjahr legen.
Damit Ihre Wasserrechnung an den heißen Tagen nicht ins Unermessliche steigt, haben wir für Sie Tipps zusammengestellt, die Ihnen zeigen, wie Sie Pflanzendurst richtig stillen.
Aber auch bei der Arbeit mit Elektrogeräten im Garten solten Sie einige Tipps beachten.
Regenwasser nutzen
Stellen Sie - möglichst an einem schattigen Ort - eine Tonne auf, in der Sie Regenwasser sammeln. Das spart wertvolles Trinkwasser und senkt so Ihre Wassergebühren. Regenwasser wird zudem von vielen Pflanzen besser vertragen, da es weniger Kalk und Chlor als das Nass aus der Leitung enthält.
Boden und Menge beachten
Beachten Sie bei der Bewässerung besonders den Boden. Ist er sandig, hält er wenig Wasser - ist er lehmig, kann es schnell zu Staunässe kommen. Durch Mulch und Kompost können Sie eine gute Humusschicht aufbauen, die die Feuchtigkeit bindet und so die Qualität sandiger Böden verbessert. Auch regelmäßiges Hacken erhöht die Fähigkeit der Erde, die Feuchtigkeit zu speichern.
Beim Gießen gilt generell: eher selten, dann aber ausgiebig. Denn wenn nicht nur die obersten Erdschichten nass sind, bilden die Pflanzen tiefere Wurzeln. Das macht sie widerstandsfähiger und lässt sie Durststrecken besser überstehen. Da der Boden das Wasser nicht sofort aufnehmen kann, sollten Sie sich beim Gießen Zeit lassen: Wässern, eine halbe Stunde Pause, dann noch einmal Wässern. Die Erde darf nicht zu nass werden, denn verschlammt der Boden beim Gießen, kommt es im Erdreich zu Sauerstoffmangel. Nach dem Gießen sollten Sie den Boden regelmäßig gut auflockern.
Morgens oder abends gießen
Gießen Sie Ihren Garten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, denn in der direkten Sonne verdunstet zu viel Wasser, bevor es die Pflanzen erreicht. Außerdem kann es zu einem Temperaturschock kommen, wenn die kalten Tropfen auf die aufgeheizten Blätter treffen und die Pflanze nimmt Schaden.
Rasen nur selten sprengen
In der Regel genügt eine wöchentliche Bewässerung des Rasens. Dabei sollte das Wasser sehr langsam zugeführt werden, bis der Boden etwa 15 Zentimeter tief gut durchfeuchtet ist. Rasen ist sehr widerstandsfähig: Nach einer Trockenzeit trägt er bald wieder ein saftiges Grün.
Rasen nicht zu oft schneiden
Grundsätzlich sollten Sie auf das Anlegen großer Rasenflächen verzichten, denn aufgrund der geringen Wurzeltiefe der Gräser ist eine Bewässerung eher notwendig als bei anderen Pflanzen. Schneiden Sie Ihren Rasen im Sommer nicht zu kurz - alle paar Wochen genügt. Dann trocknet er nicht so schnell aus.
Rasenmähen
Sowohl beim elektrischen als auch beim Benzinrasenmäher läßt sich Strom bzw. Benzin einsparen. Achten Sie daher beim Kauf eines neuen Rasenmähers auf dessen Energieeffizienz. Beim Rasenmähen gilt: Je schneller die Arbeit vollbracht ist, um so weniger Energie wird verbraucht. Mähen Sie keinen nassen Rasen, denn dies führt zu Verklumpungen, die das Messer beim Mähen behindern. Achten Sie auch darauf, dass Sie alle herumliegenden Gegenstände von der zu mähenden Rasenfläche entfernen, damit Sie zügig mähen können.
Heckenschneiden
Achten Sie schon beim Kauf auf die passende Größe der Heckenschere, denn nicht jede Hecke benötigt eine superstarke Heckenschere. Bei Hecken, die Sie schon längere Zeit nicht mehr geschnitten haben, sollten Sie die dickere Äste mit der Handsäge ausschneiden, um die Heckenschere nicht unnötig zu belasten und Energie einzusparen.
Energieeffiziente Elektrogeräte verwenden
Elektrogeräte sind eine lärm- und schadstoffarme Alternative zu den benzinbetriebenen Geräten. Wenn Sie sich ein E-Gerät anschaffen, dann kaufen Sie nur energieeffiziente Gartengeräte. Das spart Energie und Kosten.