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09.09.2010 03:33:02 Uhr
Energiespar-News

Auf dieser Seite haben wir aktuelle Informationen und Wissenswertes rund ums Thema Energiesparen für Sie zusammengestellt.

05.08.2010 Höherer Energieverbrauch
Im ersten Halbjahr 2010 haben die Deutschen deutlich mehr Energie verbraucht als in den ersten sechs Monaten 2009. Laut Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen stieg der Bedarf an Primärenergien wie Erdgas, Kohle oder Erdöl um mehr als fünf Prozent auf insgesamt 7.129 Petajoule (PT) oder 243,3 Millionen Steinkohleeinheiten (SKE).

Laut Experten gibt es für den Anstieg zwei Gründe: Zum einen wurde in den extremen Kältephasen Anfang des Jahres verstärkt geheizt. Zum anderen habe der Bedarf der Wirtschaft aufgrund der Konjunkturerholung erheblich angezogen. Der Energiebedarf sei dabei stärker gewachsen als die Wirtschaft. Das deute auf ein starkes Wachstum vor allem im Bereich der energieintensiven Grundstoffindustrien hin.

29.06.2010: Ab ins kühle Nass
Bei den derzeit heissen Temperaturen freuen sich viele auf eine Abkühlung im Badesee. In Deutschland gibt es rund 2.000 offiziell gemeldete Badegewässer, welche von den Bundesländern regelmäßig nach der europäischen Badegewässerrichtlinie bewertet werden. Jedes Jahr werden die Ergebnisse der vorangegangenen Saison gemeldet.

Pünktlich zur neuen Badesaison liegt die Untersuchung der europäischen Wächter für 2009 vor. Das Ergebnis: 99 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllen die Qualitätsanforderungen der EG-Badegewässerrichtlinie. 81 Prozent der Badegewässer halten sogar die strengeren Anforderungen für gute Qualität ein.

Mehr Informationen und aktuelle Werte für alle Gewässer erhalten Sie auf den Seiten des Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de/gesundheit/badegewaesser/index.htm gehen.

18.06.10 Energie und Nachhaltigkeit als Schwerpunkt bei Nobelpreisträgertagung
Die Themen Energie, Nachhaltigkeit und die Verbindung zwischen Medizin und Chemie bilden die Schwerpunkte der diesjährigen Nobelpreisträgertagung in Lindau. Vom 27. Juni bis 2. Juli treffen sich in Lindau 61 Nobelpreisträger der Fächer Chemie, Physik und Medizin mit hochkarätigen jungen Forschern. Die Nobelpreisträger geben Einblicke in ihre aktuelle Forschung, beschreiben ihren Werdegang und widmen sich Themen, die ihnen am Herzen liegen. Mit diesem bisher größten Lindauer Nobelpreisträgertreffen feiert die Tagung zugleich ihr 60-jähriges Bestehen.

In diesem Jahr wird es zudem zum ersten Mal eine Live-Übertragung der Referenten über das Internet geben. Das Tagungsprogramm umfasst insgesamt 61 Präsentationen von Laureaten, Podiumsdiskussionen, Workshops und Einzelvorträge und schließt mit dem hochkarätigem Forum zu "Energy and Sustainability" am 2. Juli auf der Insel Mainau ab.

21.05.2009 Neue Öko-Label für Haushaltsgeräte
Das EU-Parlament hat die Einführung einer detaillierteren Kennzeichnung für energiesparende Haushaltsgeräte beschlossen. Sparsame Haushaltsgeräte sollen künftig beim Kauf noch einfacher zu erkennen sein.

Fernseher, Waschmaschinen und Kühlschränke sollen wie bisher mit der siebenstufigen A-bis-G-Skala, die von grün über gelb bis rot reicht, gekennzeichnet werden. Besonders sparsame Produkte erhalten zusätzliche Klassifizierungen von A+, A++ oder A+++. Die bisherige Bestnote A wird zukünftig also nur noch Produkte mit mittelmäßiger Energieeffizienz kennzeichnen.

Gegen die Einführung von weiteren Plus-Zeichen hatten Umwelt- und Verbraucherverbände sowie die Grünen protestiert, denn sie befürchten, dass das Energie-Label wegen der Detailangaben an Aussagekraft verlieren werde. Sie wollten stattdessen die bisherige Skala (A-G) beibehalten und die Kennzeichnung der Produkte lieber regelmäßig, z.B. alle 3 oder 5 Jahre, aktualisieren.

06.05.2010 Kritik an Förderstopp für Öko-Wärme
Das Bundesfinanzministerium hat das Marktanreizprogramm für Öko-Wärme gekippt. Damit fällt eine Förderung in Höhe von insgesamt 115 Millionen Euro weg. Solarheizungen, Pellet-Öfen und neue Wärmepumpen in Altbauten werden ab sofort nicht mehr gefördert. Die betroffene Branche rechnet mit Umsatzeinbußen und großen Jobverlusten.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, bedauert die Entscheidung des Finanzministeriums, die Förderung von erneuerbaren Energien im Wärmemarkt zu stoppen. Der Einsatz von Gas- oder Stromwärmepumpen, moderner Brennwerttechnik oder solarthermischen Anlagen trage erheblich zur CO2-Reduzierung bei. Das Programm habe zu einem deutlichen Wachstum bei der Nutzung innovativer Technologien geführt.

Auch Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) kritisierte die Empfehlung des Finanzressort, das Marktanreizprogramm zu stoppen. Mit dem Streichen der Förderung werde an der falschen Stelle gespart werde. Die 115 Mio. Euro Förderung hätten rund 900 Mio. Euro Investitionen ausgelöst.

26.04.2010 Koalition streicht Solarförderung auf Äckern
Die Koalition hält an den zusätzlichen Kürzungen der Solarförderung zum 01. Juli 2010 zwischen 11 und 16 Prozent fest. Auch der Förderstopp für neue Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen ist nach wochenlangem Tauziehen jetzt beschlossene Sache. Ausgenommen sind Freiflächen-Anlagen, die bis zum 25. März 2010 bereits eine Baugenehmigung hatten. Sie bleiben von der Förderkürzung verschont, wenn sie bis Ende 2010 ans Stromnetz angeschlossen werden können. Die nächste Kürzung um neun Prozent steht wie geplant zum 1. Januar 2011 an.

Der Vizechef der Unionsfraktion, Christian Ruck (CSU), und der FDP-Umweltpolitiker Michael Kauch stellten klar, dass die gefundene Regelung gleichermaßen den deutschen Solartechnologie-Vorsprung bewahren und die Belastungen der Stromverbraucher verringern soll. Jedoch sieht die Solarbranche bei diesen Lösungen die deutsche Führungsrolle bei der Solartechnologie gefährdet. "Kürzungen in dieser Größenordnung sind in einer Phase harten internationalen Wettbewerbs um einen der größten Zukunftsmärkte industriepolitisch verantwortungslos", erklärte der Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).

16.04.2010 Plattform für Elektroautos startet 
Bundeskanzlerin Angela Merkel startet gemeinsam mit 350 Vertretern aus Autoindustrie, Politik und Verbänden eine Initiative für Elektroautos. Am 3. Mai gibt sie den Startschuss für die "Nationale Plattform Elektromobilität" mit der die Regierung die Aktivitäten auf dem Sektor Elektromobilität besser koordinieren will. Sieben Arbeitsgruppen sollen bis Herbst Grundlagen für ein Konzept entwickeln, das bis zum Frühjahr 2011 fertig sein soll.

Das Treffen organisiert die "Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung", die das Verkehrs- und das Wirtschaftsministerium anfang Februar ins Leben gerufen hatte, um die Aufgaben der Regierung im Bereich Elektromobilität zu bündeln und zu koordinieren und der neuen Plattform zu helfen, den "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" weiterzuentwickeln. Mit 500 Millionen Euro sollen Forschung und Entwicklung, Marktvorbereitung und -einführung von Elektrofahrzeugen gefördert werden. Ziel ist, dass Deutschland Leitmarkt für Elektromobilität wird und bis 2020 hierzulande mindestens eine Million Elektrofahrzeuge unterwegs sind.

23.03.2010 Green Drivers wanted!
Opel sucht Europas sparsamsten Autofahrer. Ab 1. April können Autofahrer in Fahrzeugen der Ecoflex-Serie ihre Spritsparkünste unter Beweis stellen. Dem Sieger winkt als Hauptgewinn einer der ersten Opel Ampera.

Zum Auftakt des Wettbewerbs müssen die Teilnehmer zunächst ein themenbezogenes Online-Quiz meistern. In der nächsten Runde müssen sie ihre virtuellen Fahr- und Sparqualitäten per Internet-Simulator unter Beweis stellen. Für die umweltfreundlichsten Fahrer aus jedem der 20 Wettbewerbsländer steht dann im Sommer ein mehrtägiges Event in Schweden an. Auf dem Sturop-Raceway in Malmö messen sich die Finalisten unter professioneller Leitung im pan-europäischen Vergleich. Der Sieger erhält als Hauptgewinn einen Opel Ampera, ein Elektroauto, das erst nächstes Jahr auf den Markt kommt.

Anmeldungen sind ab sofort auf www.ecoflex-experience.com möglich.

17.03.2010 Kabinett stimmt neuer EEG-Vergütung für Solarstrom zu
Das Bundeskabinett hat die Formulierungshilfe für den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, einen dynamischen Ausbau der Solarenergie bei gleichzeitig sinkenden Vergütungen und damit Kosten sicherzustellen. Die Formulierungshilfe wird nun von den Regierungsfraktionen in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht.

Der derzeitige Verfall der Marktpreise um bis zu 40 Prozent bei Photovoltaikanlagen führte zu einer Überförderung und zu wirtschaftlichen Fehlanreizen, so Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Daher wurde die künftige Vergütung für Solarstrom an die aktuelle Marktentwicklung angepasst: Für Dachanlagen sinkt die Vergütung zusätzlich einmalig um 16 Prozent, bei Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen einmalig um 11 Prozent und bei sonstigen Flächen um 15 Prozent. Die Regelungen treten zum 1. Juli 2010 in Kraft.

Die Zielmarke für das jährliche Ausbauvolumen wird von 1.700 Megawatt auf 3.500 Megawatt nahezu verdoppelt. Darüber hinaus wird die jährliche Absenkung der Vergütung, die so genannte Degression, stärker an das Marktwachstum angepasst. Wird das Ausbauziel von jährlich 3.500 Megawatt überschritten, sinken die Vergütungssätze zum Jahresende 2010 um 2 Prozent und im Jahr 2011 um 3 Prozent pro 1.000 Megawatt zusätzlichem Ausbauvolumen über den im EEG regulär vorgesehenen Degressionssatz von 9 Prozent hinaus. Unterschreitet das Marktwachstum die Untergrenze von 2.500 Megawatt, sinken die Vergütungssätze langsamer.

Darüber hinaus wird der Eigenverbrauch von Strom aus Photovoltaikanlagen künftig stärker gefördert. Privathaushalte, die ihren Solarstrom selbst verbrauchen, gewinnen künftig acht statt drei Cent pro Kilowattstunde. Von der stärkeren Förderung des Eigenverbrauchs, profitiert zudem auch das Gewerbe, denn die Regelung wird auf Anlagen bis zu einer Größe von 800 Kilowatt ausgedehnt.
(Quelle: BMU)

25.02.2010 Gebäudeprogramm doch noch aufgestockt
Das Programm zur energetischen Sanierung von Gebäuden zur Verbesserung des Klimaschutzes wird für dieses Jahr doch noch aufgestockt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages korrigierte den ursprünglichen Haushaltsansatz und stockte um 400 Millionen Euro auf. Das Sanierungsprogramm zur Minderung des CO2-Ausstoßes umfasst damit 1,5 Milliarden Euro. Finanziert werde die Aufstockung durch ein Vorziehen von 310 Millionen Euro für das Jahr 2011 sowie den Einsatz nicht in Anspruch genommener überplanmässiger Mittel von 2009 in Höhe von 90 Millionen Euro.

16.02.2010 Infokampagne "Energie im Wandel" gestartet 
Die deutschlandweite Infokampagne "Energie im Wandel" zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist am 16. Februar in Berlin gestartet.

Emissionsfreie Motoren für Autos und Dampfer, zuverlässige Energieversorgung für Laptops oder Notrufsäulen - die Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff und Brennstoffzellen sind so vielfältig wie richtungweisend. Mit der Aktion wollen mehr als 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland einer breiten Öffentlichkeit die Zukunftstechnologien bekannt machen. Die Kampagne läuft noch bis zum 17. Mai.

Informationen zur Kampagne, den Partnern und ihren Aktionen finden Sie unter: www.energieimwandel.de.

23.01.2010 Wachstum bei Offshore-Wind
Laut der European Wind Energy Association (EWEA) legte im Jahr 2009 die europäische Offshore-Windkraft im Vergleich zu der in 2008 installierten Leistung um 54 Prozent zu. Acht neue Windparks mit 199 Turbinen und 577 Megawatt (MW) sind in Europa ans Netz gegangen.

Für 2010 erwartet die EWEA sogar ein Marktwachstum von 75 Prozent im Vergleich zu 2009, da mit der Fertigstellung von zehn zusätzlichen europäischen Offshore-Windparks mit einer Leistung von 1.000 MW gerechnet wird. Europa ist Weltmeister bei Offshore-Wind mit aktuell 38 Windparks mit 828 Windturbinen und 2.056 MW in neun Ländern.

Derzeit befinden sich in Europa 17 Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.500 MW im Bau, wovon knapp die Hälfte in den Gewässern von Großbritannien erstellt wird. Zusätzlich sind weitere 52 Offshore-Windparks mit einer Leistung von mehr als 16.000 MW in europäischen Gewässern genehmigt worden. Etwas mehr als die Hälfte dieser Kapazitäten sind für den Bau in Deutschland geplant.

14.01.2010 KfW-Förderprogramme zur Gebäudesanierung vorerst gestoppt
Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat die Auszahlung von Krediten aus den Programmen zu energetischen Sanierung von Gebäuden vorläufig stoppen müssen. Hintergrund für den ungewöhnlichen Schritt ist der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das Jahr 2010.

Die KfW bearbeitet deswegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Anträge. Jedoch müssen sich die Verbraucher, die ein Haus bauen, ihren Altbau sanieren oder eine Solaranlage aufs Dach setzen wollen, nach Angaben des Bundesbauministeriums, keine Sorgen machen.
Noch im Januar soll mit den Haushaltsexperten des Bundestags eine Lösung gefunden werden, damit die Gelder freigegeben werden können. Der Haushaltsausschuss soll sich am 27. Januar damit befassen.

In der Zwischenzeit können wie gewohnt Anträge auf günstige Kredite oder Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren gestellt werden.

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